Gießkannen

VORSORGE TREFFEN

Birke Friedhof Schmachtendorf

Zu Lebzeiten schon an den Tod denken – den meisten von uns ist das unangenehm. Der Tod ist in weiter Ferne, hoffen wir. Unsere Sichtweise verändert sich oft erst, wenn in der Familie ernste Krankheit oder Pflegebedürftigkeit Realität wird: "Was wäre, wenn ...?" Vor dieser Frage möchten wir gern weglaufen, weil sie uns Angst macht. Aber Sterben und Tod gehören zum Leben.

Noch für unsere Großeltern war es selbstverständlich, mit der Gewissheit zu leben, dass wir und unsere Liebsten eines Tages sterben werden. Wir aber müssen das erst wieder lernen. Und wer den Schritt wagt, macht eigentlich immer dieselbe Erfahrung: Wie entlastend und befreiend es ist, offen über die Frage "Was wäre, wenn ..." zu sprechen.

Der richtige Zeitpunkt: Ein guter Zeitpunkt, sich über die eigene letzte Ruhestatt oder die eines Angehörigen Gedanken zu machen, ist, wenn noch genügend Zeit bleibt, wenn kein Trauerschmerz Sie lähmt. So können Sie in Ruhe und ohne Druck vieles regeln, was im Falle des Todes geregelt sein muss. Warum also nicht jetzt?

Die Evangelische Kirche hat eine Broschüre erstellt, die Ihnen hilft, sich diesem schweren Thema anzunähern. Das Heft „Nicht(s) vergessen – Gut vorbereitet für die letzte Reise“ versteht sich als Anstoß, sich auf den letzten Lebensabschnitt vorzubereiten. Sie finden darin Orientierungshilfen, Gedankenanstöße und viele nützliche Informationen für Ihre Vorbereitungen:

→ Hier können Sie die Broschüre ansehen.